Rebsorten

Die Traube ...
viel mehr, als nur Obst

Was aus der Weintraube werden kann

Einfach in den Mund stecken und naschen oder getrocknet als Rosinen im Kaiserschmarrn oder auf dem Apfelkuchen – das sind wohl die gängigsten Arten, dieses Obst zu genießen.

Auch ein leckerer Traubensaft ist etwas Gesundes, was aus den seit Jahrtausenden gezüchteten kleinen Früchten werden kann. Und Marmelade, Gelee, Mus, Kompott, Sirup, Torten- und Kuchenbelag, in Obstsalat, auf Käsewürfeln …. schmeckt gut und lässt sich aus Trauben relativ einfach herstellen. Ein gutes Traubenkernöl oder die Herstellung von Wein, Prosecco, Sekt, Champagner und Trauben- Likör ist da schon komplizierter und sollte den Fachleuten überlassen werden. Bleiben wir zunächst beim Wein.

Alleine hier gibt es so viele unterschiedliche Rebsorten, dass es kaum möglich ist eine aktuelle und umfassende Aufzählung aller Weine, die daraus gekeltert werden können, zu erstellen.

Verschiedene Rebsorten

Es gibt sicher x tausende von verschiedenen Rebsorten auf der Welt, doch die gröbste Unterscheidung liegt wohl in Weiß und Rot. Alleine in Deutschland werden weit über hundert unterschiedliche Rebsorten angebaut, wovon die meisten zur Weißweinherstellung dienen. Allerdings steigt die Nachfrage nach einem guten Rotwein immer mehr.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass es keine guten und schlechten Weine gibt – denn letztendlich ist dies immer eine Frage des individuellen Geschmackes. Trotzdem kann anhand einer Beliebtheitsskala natürlich der Trend angezeigt werden.

Neben der Rebsorte spielen selbstverständlich auch der Standort (die Weinregion bzw. die Weinanbaugebiete), die Anbaumethode, der Alkoholgehalt, der Jahrgang, die Abfüllung und die Lagerung des Weins eine entscheidende Rolle, was am Ende den Geschmack ausmacht.

Lieblingsweine in Deutschland

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Weißwein

Die 10 beliebtesten Weißweinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau (Rivaner), Kerner, Silvaner, Bacchus und der Weißburgunder (überwiegend in Deutschland angebaut).  Aus dem Ausland werden bevorzugt die Sorten Chardonnay, Sauvignon-Blanc, Grüner Veltiner und der Viognier eingeführt.

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Rotwein

Zu den 10 beliebtesten Rotweinen zählen Beaujolais, Merlot, Rioja, Dornfelder, Cabernet Sauvignon sowie Spätburgunder (Pinot Noir), Cuvée, Zinfandel (Primitivo), Sangiovese (Chianti) und der Syrah (Shiraz).

... und dann gibt's ja auch noch den Rosé

Typische Rosé Weintrauben gibt es nicht. Die leichten Weine mit der hellroten Farbe werden ebenfalls aus roten bzw. blauen Trauben erzeugt. Doch es gibt verschiedene Methoden, Roséwein herzustellen.

Allerdings ist es innerhalb der EU nicht erlaubt, einfach Weiß- und Rotweine zu mischen und dieses Gemisch dann Rosé zu nennen. Wobei dieses Verfahren außerhalb der EU erlaubt ist und deshalb für die Herstellung einfacher und günstiger Einfuhr-Roséweine genutzt wird.

Wein Rebsorten Rosé Wein

Die beliebtesten Rebsorten im Detail

Cabernet Sauvignon

Der Cabernet Sauvignon ist eine der beliebtesten Rotweinsorten. Sein kräftiger Geschmack und der Duft nach schwarzen Johannisbeeren sind unverwechselbar. Beheimatet ist er im Bordelais, einem Weinanbaugebiet in Westfrankreich, bei uns bekannt unter dem Namen Bordeaux. Von dort haben sich die Reben in die ganze Weinanbau-Welt verbreitet. Mit einer mehr als 300.000 Hektar großen Anbaufläche liegt sie weltweit ganz vorne. Die Sorte ist unabhängig des Anbaugebiets charaktertreu. Intensität und Charakteristika werden dennoch durch Böden und Klima bestimmt.

Pinot Noir, oder Spätburgunder

Der Pinot Noir, auch Spätburgunder genannt wird aus hochreifen Trauben gewonnen und gilt als eine der edelsten Rotweinsorten der Welt. Bereits vor mehr als 2000 Jahre bauten Weinbauern im heutigen Burgund den Pinot Noir an. Doch nicht nur in Frankreich, sondern auch in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der aromatische, samtig und fruchtig schmeckende Wein in größerer Menge angebaut. Bekannt ist die Rebe aber in der ganzen Welt.

Grenache Noire

Der Grenache Noire ist ebenfalls sehr beliebt und die fünfthäufigst angebaute Rebsorte der Welt. Die geringe Säure und das kräftige  Aroma nach Pflaumen und roten Früchten ergeben einen brillanten Rotwein. In Frankreich heißt die Traube auch Grenache noir, in Spanien Garnacha, in Katalonien Garnatxa und auf der Insel Sardinien Cannonau. Die italienischen Regionen Toskana, Sizilien, Kalabrien und die Insel Ischia sind ebenfalls Anbaugebiete. Ferner wird Grenache in Australien, Argentinien und Kalifornien angebaut.

Zinfandel

Zinfandel wurde in den 1820er Jahren von einem österreichischen Weinbauer in die USA eingeführt. In Kalifornien befindet sich auch heute noch das Hauptanbaugebiet dieses kräftigen Weines. In Südafrika und Australien wird der Zinfandel in kleineren Mengen hergestellt. In Deutschland bekannter ist aber die stark ähnliche Rebsorte, die unter dem Namen Primitivo in Italien, vor allem in Apulien, angebaut wird. Das Aroma nach Zimt, Nelken, schwarzem Pfeffer oder auch nach Waldfrüchten gibt dem stark  alkoholhaltigen Wein sein unverkennbares Gesicht. Sein Charakter hängt allerdings stark vom jeweiligen Anbaugebiet ab.

Schwarzriesling

Der Schwarzriesling stammt aus Burgund, wo er seit über 400 Jahren angebaut wird. Dort kennt man ihn unter dem Namen Pinot Meunier. Der Rotwein hat, trotz seines Namens, mit dem Riesling, außer der Traubenform und der späten Reife, nichts zu tun. Angebaut wird er auch in Australien und Nordamerika. In Deutschland ist er in Baden-Württemberg, in Franken und in der Pfalz zu finden. Es gibt den roten Wein in verschiedenen Varianten von fruchtsüß bis trocken, je nach Anbaugebiet. Außerdem gehört er zu den Grundrebsorten aus denen Champagner hergestellt wird.

Lemberger

Die Rebsorte Lemberger wächst, wie der Trollinger, in Deutschland fast ausschließlich in Baden-Württemberg. Ursprünglich stammt der Rotwein aus Österreich und wird dort, vor allem im Burgenland, unter dem Namen Blaufränkisch angebaut. Auch in Ungarn kennt man den Wein mit der kräftigen Farbgebung. Der feinherbe Wein besitzt eine angenehme Säure und das Aroma nach Brombeeren,
schwarzen Johannisbeeren, Kirschen oder Pflaumen hat viele Freunde.

Trollinger

Der Trollinger oder auch Blauer Trollinger genannt, stammt ursprünglich aus Südtirol, woher er auch seinen Namen hat (Tiroler = Trollinger). Winzer bezeichnen ihn oft heute noch als Tirolinger. Das Hauptanbaugebiet liegt in Baden-Württemberg. Im Schwabenländle gehört er mit seinem leichten, frischen Geschmack schon fast zum Kulturgut. Inzwischen findet man die Rebsorte in kleineren Anbaugebieten aber auch in Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien und Chile.

Saint Laurent

Die hocharomatische Rotweinsorte Saint Laurent, die ursprünglich vermutlich aus dem französischen Elsass stammt, wird heute hauptsächlich in Österreich und dort vor allem im Burgenland angebaut. Auch in Deutschland und der Slowakei finden sich größere Anbauflächen des kräftigen und gleichzeitig fruchtig-frisch schmeckenden Weins. Die Farbe ist tiefrot und der Geschmack erinnert an Wildkirschen oder Holunder.

Dornfelder

Dornfelder Rotwein stammt aus einer Kreuzung zwischen den Sorten Helfensteiner und Heroldsrebe und wurde erst Mitter der 1950er Jahre neu gezüchtet. Er hat sich allerdings gerade in Deutschland sehr schnell etabliert und gilt heute als eine der beliebtesten Rotweinsorten. Der fruchtige Geschmack nach Brombeere, Sauerkirsche und Holunder, die meist milde Säure und die sehr dunkle Farbe sind charakteristisch für den Dornfelder.

Tempranillo

Der Tempranillo ist einer der bedeutendsten spanischen Rotweine. Der früh reifenden Traube verdankt er seinen Namen, denn temprano bedeutet auf spanisch „früh“. Auch in Portugal ist er sehr beliebt, wird weitverbreitet angebaut und oft als Bestandteil des berühmten Portweins verwendet. Der säurearme, tanninreiche Wein hat einen weichen, duftigen, fruchtigen Geschmack, der an Lakritze, Gewürze und Kirschen erinnert.

Syrah, oder Shiraz

Die Rebsorte Syrah, die in Südafrika und Australien meist Shiraz genannt wird, ist eine der bedeutendsten Rebsorten, kommt ursprünglich vom Kaspischen und Schwarzen Meer und wurde in Frankreich kultiviert. Heute werden die Reben weltweit angebaut. Der Syrah hat mit seinem süß-würzigen Aroma viele Freunde gefunden. Der dunkelfarbige Wein mit seinem hohen Tanningehalt schmeckt meist kräftig nach Johannisbeeren.

Sangiovese-Reben

Die Sangiovese-Reben werden seit etlichen hundert Jahren in Italien angebaut und gelten als wichtigste rote Rebsorte in der Toskana, wo sie auch ihre Wurzeln haben. In anderen Teilen Italiens, sowie innerhalb und außerhalb Europas ist der Sangiovese heute ebenfalls zu Hause – wenn auch in meist kleineren Anbaugebieten. Reinsortig ist der Wein etwas hart und säuerlich, deshalb wird er oft als Grundlage für Verschnitte mit anderen Weinen benutzt. Der berühmte Chianti beispielsweise muss zu 80% aus Sangiovese bestehen.

Nebbiolo

Der Nebbiolo ist vermutlich die älteste Rotweinrebe des Piemont, wo auch heute noch fast 90 Prozent des Weins angebaut wird.  Außerhalb von Italien wird der Nebbiolo in kleinen Mengen hauptsächlich in Südafrika, USA, Argentinien, Mexico, Brasilien und in der Schweiz ausgebaut. Ein fruchtiges Aroma ist eher selten zu finden, denn der Wein enthält viel Tannin und Säure und hat ein erdiges Aroma, das an Trüffel erinnert. Ein Barolo besteht zu 100 Prozent aus der Rebsorte Nebbiolo.

Regent

Die recht junge Rebsorte Regent wird seit den 1960er Jahren angebaut und die offizielle Zulassung als Qualitätswein erfolgte erst in den 1990er Jahren. Eine Besonderheit ist die hohe Widerstandskraft gegen Rebläuse, Frost und Pilzerkrankungen, die den Rotweinanbau besonders für Biowinzer interessant macht. Rheinhessen, die Pfalz und Baden-Württemberg sind die bevorzugten Anbaugebiete für den Regent. Das Aroma des tiefdunkelroten, körperreichen Weins erinnert an süße, reife Früchte und passt am besten zu kräftigen Fleischgerichten.

Malbec

Der Malbec ist eine alte französische Rotweinsorte, die allerdings sehr empfindlich auf Kälte reagiert und deshalb heute eher in Argentinien, Spanien und Italien angebaut wird. Reinsortiger Malbec muss lange reifen, bis er sein fruchtig-würziges Aroma entwickelt. Deshalb wird er oft mit anderen Rebsorten verschnitten. Typisch ist seine dunkle, fast schwarz-lila Farbe und sein Aroma, das unter anderem an Pflaumen oder Tabak erinnert.

Merlot

Die Rotweinsorte Merlot ist eine der wichtigsten auf der ganzen Welt. Ob trocken, lieblich oder als Rosé – der harmonisch-fruchtige Geschmack findet sich in allen Richtungen wieder. Ursprünglich ist Merlot die Kreuzung aus den bereits ausgestorbenen Rebsorten Cabernet Franc und Magdeleine Noire und wurde um die Gegend von Bordeaux in Frankreich angebaut. Heute ist der Merlot nicht nur fester Bestandteil der Weinkultur von Frankreich und Italien, sondern gewinnt auch in Deutschland zunehmend Freunde.

Acolon

Die junge Rebsorte Acolon ist aus der Kreuzung zwischen Dornfelder und Remberger hervorgegangen und wird erst seit 2002 vor allem in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg angebaut. Der Acolon weist nur eine geringe Konzentration an Gerbstoffen und Tannin auf. Die Farbe reicht von tiefdunklem Violett bis hin zu fast schwarz und das Aroma des Weins wird mit vollmundig,  ausgewogen, fruchtig und harmonisch beschrieben.

Airén

Airén ist eine eher weniger bekannte Rebsorte, die ausschließlich in Spanien angepflanzt wird, aber immerhin auf den vorderen Plätzen der meist angebauten Rebsorten weltweit steht. Der Wein ist auch, vor allem in Andalusien, unter den Namen Aidé oder Larién bekannt. Ein Viertel der spanischen Weinanbauflächen gehören dem Airén, der mit Trockenheit und viel Sonne gut zurechtkommt und hohe Erträge liefert. Die Rebsorte wird als Grundwein für spanische Weinbrände verwendet, ergibt aber auch einen trockenen, frischen Weißwein.

Pinot Grigio, oder Grauburgunder

Der Pinot Grigio, der in Österreich und Deutschland als Grauburgunder bekannt ist, kommt ursprünglich aus dem nördlichen Italien. Rheinhessen, die Pfalz und Baden sind in Deutschland die wichtigsten Anbaugebiete. Der Pinot Grigio hängt geschmacksmäßig stark von dem jeweiligen Standort ab. Der deutsche Grauburgunder ist vollmundig, säurebetont und geht eher in die süße Richtung.

Muskateller, oder Muscat

Muskateller oder Muscat wird hauptsächlich in warmen Gegenden wie Südafrika, Argentinien, Griechenland, Spanien, Portugal, Ungarn, Frankreich und Italien angebaut. Den Gelben Muskateller findet man aber auch in kleineren Anbaugebieten in Österreich und Deutschland, vorwiegend in der Pfalz. Es handelt sich um einen leichten, lebendigen, frischen und blumig-würzigen Weißwein, der vermutlich als eine der ältesten Rebsorten der Welt gilt.

Gewürztraminer

Der Gewürztraminer soll ursprünglich aus Südtirol oder Griechenland stammen. Heute wird er hauptsächlich im französischen Elsass angebaut. Auch an der südlichen Bergstraße und in Baden, im österreichischen Burgenland und in Südtirol ist der Gewürztraminer zu finden. Die Trauben sind säurearm und enthalten viel Zucker. Typisch für den würzig-fruchtigen Wein ist die stroh- bis goldgelbe Farbe und der intensive Rosenduft.

Weißburgunder (in Frankreich Pinot Blanc)

Der Weiße Burgunder oder auch Weißburgunder (in Frankreich Pinot Blanc) genannt, erlebt insbesondere in Deutschland einen starken Aufwärtstrend. Aus dem Burgund eroberte er sich mit der Zeit in ganz Europa Freunde. Auch in Neuseeland wird der lebendige, frische Weißwein angebaut. Das Aroma erinnert stark an Pfirsiche, Birnen, Zitronen und Mandeln. Er kann aber auch, je nach Bodenbeschaffenheit, eine mineralische Note aufweisen.

Müller-Thurgau, oder Rivaner

Beim bekannten Weißwein Müller-Thurgau (der auch Rivaner genannt wird) handelt es sich um eine Kreuzung aus Riesling und der heute nicht mehr existierenden Madelaine Royal. In Deutschland wird er hauptsächlich in Rheinhessen, in Baden und in der Pfalz angebaut. Im europäischen Ausland gehören Österreich, Ungarn und Tschechien zu den Anbauländern. Der Wein schmeckt eher trocken, leicht und je nach Anbaugebiet auch mehr oder weniger blumig.

Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der wichtigsten weißen Rebsorten, die ursprünglich aus Frankreich stammt. Heute finden sich auch in Australien, Neuseeland, Kalifornien und Südafrika große Anbaugebiete. In Deutschland spielte der Sauvignon Blanc bisher keine große Rolle, was sich aber in den letzten Jahren geändert hat. Seine fruchtige Frische mit den Aromen von Zitrusfrüchten, Beeren und Kräutern ergibt einen leichten, erfrischenden Sommerwein. Auch zum Verschnitt mit anderen Weinen eignet sich der Sauvignon Blanc.

Chardonnay

Die Weißweinsorte Chardonnay stammt ursprünglich aus Frankreich, hat sich aber quasi über die ganze Welt verbreitet. Das größte Anbaugebiet befindet sich noch immer in Frankreich und in Kalifornien. In Deutschland wächst er vor allem in Hessen und Rheinland-Pfalz am Rhein entlang. Der Geschmack des Chardonnays kann, je nach Anbaugebiet und Produktion, ziemlich unterschiedlich ausfallen. Von exotischer Früchte-, Apfel-, Pfirsich- oder Zitrusnote bis hin zu Walnuss, Vanille, Karamell oder Kokos – alles kann in der Geschmackspalette vorkommen.

Silvaner, oder Sylvaner

Silvaner, oder auch Sylvaner, wird vor allem in Franken und Rheinhessen angebaut. Auch in der Schweiz, in Südtirol, Österreich und dem Elsass wächst der Silvaner. Der Weißwein wird auch Frankenriesling genannt. Man sagt dem frischen, jungen, trockenen Wein nach, dass er ein unkomplizierter Sommerwein sei. Wegen seiner geringen Säure ist er besonders bekömmlich und in vielen Geschmacksvarianten, von feinfruchtig bis kräftig, zu haben.

Gutedel, oder Chasselas

Der Gutedel, auch bekannt unter dem Namen Chasselas, gehört zu den leichten, jungen Weißweinen. Er zählt zu den weltweit ältesten Rebsorten und als Herkunftsland wird die Schweiz vermutet. Hier befinden sich auch heute noch die größten Anbaugebiete des Gutedels. In Deutschland, Rumänien, Ungarn und Tschechien wird die Traube in nur kleinem Umfang angebaut. Geschmacklich kann
der Wein als fruchtbetont, leicht und süffig bezeichnet werden.

Scheurebe

Die Scheurebe wird vor allem in Rheinland-Pfalz angebaut, wo sie auch ihren Ursprung, als Kreuzung zwischen Silvaner und vermutlich einer nicht mehr existierenden Wildrebe, hat. Im restlichen Deutschland gibt es nur kleinere Anbaugebiete, ebenso in Österreich und Neuseeland. Die Scheurebe steht klar im Glas und geht vom Geschmack her eher in die süßliche Richtung. Ihr wird eine
gewisse Ähnlichkeit mit dem Sauvignon Blanc nachgesagt.

Der Viognier

Der Viognier ist eine Weißweinsorte, die im Ursprungsland Frankreich bereits seit Jahrhunderten angebaut wird (vor allem im Rhônethal). Da die Trauben sehr empfindlich sind und wenig Ertrag bringen, ging der Anbau immer mehr zurück. Allerdings kommt der Viognier langsam wieder in Mode, denn sortenrein ergibt sich aus der Traube ein vollmundiger, alkoholreicher
Weißwein der ein feines Aroma von exotischen Früchten, Maiglöckchen und Veilchen verzeichnen kann.

Riesling

Die weiße Rebsorte Riesling stammt ursprünglich aus Deutschland und ist auch heute noch der meistangebaute Wein in der Pfalz, an der Mosel, in Rheinhessen und in Württemberg. Auch im Rheingau und an der Nahe findet sich der Riesling. In geringerem Umfang wird die Riesling-Traube aber weltweit angebaut. Die Aromatik wird oft durch Apfel-, Pfirsich-, Birne- oder Zitrone geprägt. Der Riesling hat zwar einen hohen Restzuckeranteil, aber auch einen hohen Säuregehalt, was letztendlich einen eher trockenen Wein ergibt.

Bacchus

Der Bacchus ist, wie viele andere Weißweine, eine Züchtung. Aus Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling entstand die Rebsorte, die dem römischen Gott des Weines ihren Namen verdankt. In Franken, Rheinhessen, an der Nahe und in der Pfalz finden sich die Hauptanbaugebiete des Bacchus. Der Trend ist allerdings stark rückläufig. In der Schweiz und in England wird der Bacchus in kleineren Mengen angebaut. Der leichte und fruchtige Wein mit dem angenehmen Blütenbouquet gilt als säurearmer, bekömmlicher Sommerwein.

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