Rebsorte Pinot Noir

Pinot Noir

Als die Königin der Rotweine gilt die Rebsorte Pinot Noir, die weltweit für ihren raffinierten, vielseitigen Charakter bekannt ist. Ihre vielschichtigen Geschmacksnuancen, gekoppelt mit der Herausforderung, sie anzubauen und zu verarbeiten, haben sie zu einer wahren Legende unter den Rebsorten gemacht.

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Die Herkunft der Rebsorte Pinot Noir

Die Pinot Noir Rebsorte hat ihren Ursprung in der Region Burgund in Frankreich. Dort wird sie seit etwa 2000 Jahren angebaut, was sie zu einer der ältesten bekannten Rebsorten macht. Trotz ihres Alters hat sie nichts von ihrem Reiz eingebüßt. Im Gegenteil, mit ihrer Komplexität und Vielfalt hat sie Weingüter auf der ganzen Welt dazu inspiriert, sie anzubauen und ihren eigenen einzigartigen Pinot Noir zu kreieren.

Anbau und Eigenschaften von Pinot Noir

Der Anbau von Pinot Noir ist eine Kunst für sich. Diese Rebsorte gilt als besonders anspruchsvoll und erfordert sowohl vom Winzer als auch vom Terroir viel Aufmerksamkeit und Pflege. Die Trauben sind anfällig für diverse Krankheiten und reagieren empfindlich auf Klimaveränderungen. Ein Beispiel für den Einfluss des Terroirs auf den Pinot Noir sind die unterschiedlichen Geschmacksprofile, die in Weinen aus verschiedenen Regionen gefunden werden. In kühleren Klimazonen, wie etwa in Teilen Deutschlands und Neuseelands, neigt der Pinot Noir zu einem höheren Säuregehalt und helleren Fruchtaromen. In wärmeren Regionen, wie Kalifornien oder Australien, hingegen, entwickelt der Wein stärkere, reifere Fruchtaromen und hat häufig einen höheren Alkoholgehalt.

Geschmack und Aromen von Pinot Noir

Die Geschmacksprofil von Pinot Noir ist so vielschichtig wie kaum ein anderer Wein. Die Aromen variieren je nach Region und Alter des Weins, aber typischerweise kann man Noten von roten Früchten wie Kirschen, Himbeeren oder Erdbeeren erwarten, oft begleitet von subtilen Gewürz- und erdigen Noten. Mit der Reife entwickelt der Wein zusätzlich Komplexität und Tiefe, die Aromen können sich hin zu Pflaumen, Leder, Tabak und Trüffel entwickeln.

FAQs

Pinot Noir ist ein äußerst vielseitiger Speisenbegleiter. Aufgrund seiner mittleren Körper und feinen Säurestruktur passt er hervorragend zu Gerichten wie Lachs, Thunfisch, Ente oder Lamm, aber auch zu Pilzgerichten oder Käse.

Wie die meisten Rotweine sollte Pinot Noir an einem kühlen, dunklen Ort bei einer Temperatur zwischen 12 und 18 Grad Celsius gelagert werden. Außerdem sollte die Flasche liegend aufbewahrt werden, damit der Korken feucht bleibt und der Wein nicht oxidiert.

Das hängt stark von der Qualität des Weins ab. Ein einfacher Pinot Noir sollte in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren nach der Abfüllung getrunken werden. Hochwertige Pinot Noirs können jedoch bei richtiger Lagerung auch 10 Jahre oder länger reifen.

Es gibt keine „beste“ Zeit, um Pinot Noir zu trinken. Das hängt ganz vom individuellen Geschmack ab. Manche bevorzugen die Frische und Fruchtigkeit eines jungen Weins, während andere die Komplexität und Tiefe eines gereiften Weins schätzen. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass ein gut gelagerter Pinot Noir seine volle Komplexität und Aromenvielfalt nach einigen Jahren der Reife entfaltet.

Pinot Noir sollte leicht gekühlt serviert werden, bei einer Temperatur von etwa 16 bis 18 Grad Celsius. Dies hebt seine feinen Aromen und seine elegante Struktur hervor. Es ist empfehlenswert, den Wein etwas atmen zu lassen, bevor man ihn trinkt, um seine volle Aromenvielfalt zu entfalten.